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Strafe für Amazon wegen Verstoßes gegen die DSKVO

746 Millionen Euro Strafe soll Amazon nach dem Willen der Luxemburger Datenschutzbehörde CNPD (Commission Nationale pour la Protection des Données) zahlen. Die Behörde wirft dem Unternehmen vor, mit seiner Datenverarbeitung gegen die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) verstoßen zu haben. Der Grund: Nutzerinnen und Nutzer können den Einsatz personalisierter Werbung auf der Webseite des Online-Marktplatzes nicht ablehnen. Amazon sieht das anders und will sich gegen das Urteil und die Strafe wehren.

Die letzte derartige Verurteilung des E-Commerce-Riesen ist laut dsgvo-portal.de nicht lange her. Im Dezember 2020 sanktionierte die französische Datenschutzbehörde den Einsatz von Tracking-Cookies mit 35 Millionen Euro. Mit der bislang höchstes Datenschutz-Strafe wurde 2019 Facebook in den USA belegt, wie der Blick auf die Grafik zeigt. Google erwischte es in Frankreich gleich drei Mal in den letzten Jahren.

Strafen wegen Verstoßes gegen die Datenschutzgesetze

Infografik: Amazon soll 746 Millionen Euro zahlen | Statista
Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

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Roland Giersig

Vizepräsident bei Digital Society
Roland Giersig ist Physiker, studiert Rechtswissenschaften, ist Sicherheitsexperte und Inhaber und Geschäftsführer der Firma SafeSec. Seine Anliegen sind besonders die Transparenz der öffentlichen Verwaltung und die Einhaltung der Grundrechte im digitalen Raum.
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