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Entbürokratisierung

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Die Digitalisierung hat auch in der Verwaltung Einzug gehalten. Dass nun die Verwaltung ihre Prozesse digitalisiert vereinfacht oft die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Verwaltung. Es ist eine Möglichkeit althergebrachte Prozesse zu überdenken und sowohl die Verwaltung selbst als auch die Zusammenarbeit für Unternehmen effizienter zu gestalten. Es gibt aber hier noch sehr viel zu tun.  

In Österreich wiehert in vielen Bereichen der Amtsschimmel. Nirgendwo gilt wie im Bereich der Verwaltung der Spruch von Thorsten Dirks, dem ehemaligen CEO von Telefonica: “Wenn sie einen Scheißprozess digitalisieren, dann haben sie einen scheiß digitalen Prozess.”

Die Politik spricht ständig von “Digitalisierung”. Es geht aber vor allem darum aus “Kundensicht” zu denken. Wie müssten Services aussehen, damit sie für die Unternehmen unterstützend sind. Wie können diese Services einfacher für das Unternehmen sein?

Laut einer Studie von GfK aus 2017 schnitt die Österreichische Bürokratie mit einer Schulnote von 3,78 als jenes Kriterium ab, dass den Standort Österreich am negativsten beeinflusst. Dahinter folgten Politik (Reformbereitschaft), Steuern und Personalkosten (Lohnnebenkosten). Jeweils mehr als die Hälfte bewertet diese Faktoren mit den Noten „ungenügend“ (Note 5) bzw. „genügend“ (Note 4). 

Die Bürokratie hemmt nicht nur Unternehmen, sondern macht auch den Standort Österreich unattraktiv.

Die digitale Transformation ist die große Chance dieses Problem anzugehen und den Staat zu einem Dienstleister umzufunktionieren. Die Herausforderung dabei ist, dass es enorme Widerstände von vielen Beteiligten gibt, die Angst vor Machtverlust und Verlust ihrer eigenen Position haben.